Unser Kandidat

Nachdem Mario Barth so investigativ und live vom Trumptower berichtete, stand mein Entschluss fest, hier muss ich aktiv werden!

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Jemand wie Mario Barth, der solchen Wahnsinn aufdecken kann und damit so unglaublich viele Menschen erreicht, muss unser Bundespräsident werden!

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Also habe ich die Facebookseite www.facebook.com/unserkandidat gegründet und losgelegt. Was das Volk will, das soll es bekommen. Jeder, wie er verdient oder wie man so sagt, das musste auch Micky Beisenherz schmerzvoll erkennen.

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Die BARTHEI – für B ildung, A ufklärung, R echerche, T atendrang, H offnung.

Dass nun ausgerechnet GröVaZ Martin Sonneborn meinen Vorschlag mit einer falschen Quellenangabe teilt, erfüllt mich mit Stolz, zeigt es mir doch die Reich- und Tragweite meines Vorschlages. Tatsächlich gab er sogar ein Interview an meiner Stelle, da ich krank im heimeligen Bett lag.

Möge Die BARTHEI blühen und wachsen, damit unser Volk genau das bekommt, was es verdient
… und ich nicht nur einen Ritterschlag, denn die Medien berichten:

meedia.de, news.de, die Blogrebellen, jetzt.de, Schlecky Silberstein, Jan Böhmermann, BR Puls, Focus Online, Spiegel Online, Promiflash, Die Welt, N24, web.de

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Der mit Abstand beste Artikel kam vom Spiegel!
spiegel

UND WAS SOLL DAS GANZE NUN?
Stellungnahme vom 20.11.2016

Liebe Leute, Freunde, Feinde, Entsetzte,

nun mal ehrlich, kennste, kennste?!
Ich habe jetzt ein paar Tage meinen „Spaß“ mit dieser Seite gehabt, mir Martin Sonneborns Segen und ein „Bravo“ von Jan Böhmermann eingeholt, und frage mich, wie weit ich diesen Unsinn eigentlich noch treiben möchte.

Nicht, dass ich keine Ahnung hätte, wie ich noch unzählige weitere Witze mit Bart(h) machen könnte, aber ist das wirklich witzig?

Verstehste? Mich erschreckt das alles ziemlich arg. Wir leben in einer Zeit, in der rund 2,1 Millionen Menschen einem Clown auf Facebook folgen, der seit 15 Jahren dämliche Witze über Frauen und Männer macht und sich in einem RTL-Format als investigativer Aufklärer darstellt. Das allein sorgt bei mir schon für heftiges Zweifeln am Verstand einiger Mitmenschen, doch das ist gar nichts gegen das Kopfschütteln, das nicht mehr enden mag, wenn eben dieser Clown seinen Fans nun erklärt, wie das politische Weltgeschehen vonstatten geht. Allein, dass er in seiner Wahlempfehlung davon spricht, Männchen auf den Wahlzettel zu malen, zeigt, in welch geistigen Dimensionen er sich und seine Fans beheimatet sieht.

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Ich würde nicht soweit gehen, Mario Barth als dumm zu bezeichnen, denn das verbietet mir mein gutes Benehmen. Ich zweifle jedoch stark daran, dass Herr Barth die Tragweite seiner so unpolitischen Späße nur ansatzweise überblicken kann. Die Kommentare unter seinen jüngsten Veröffentlichungen sprechen eine deutliche Sprache, da erscheint mir meine kleine Seite hier geradezu untertrieben. Habe ich doch das Gefühl, dass für 2,1 Millionen Menschen das Wort eines Clowns gleichzusetzen ist mit so banalen Dingen wie Demokratie, Presse-, Rede- und Meinungsfreiheit oder dem Grundgesetz.

Die selben Menschen sind es nämlich dann, die im Folgenden den „Witz“ von Lügenpresse und manipulierter Politik zur Wahrheit erklären.

MAN KANN WIRKLICH DEN GRÖSSTEN UNSINN VERBREITEN

Das Problem ist also eigentlich nicht Mario Barth, denn eine gesunde und gebildete Gesellschaft sollte einen solchen schon irgendwie verkraften. Das Problem ist, wo die Dauerverblödungsberieselung uns hingebracht hat, nämlich an einen Punkt, an dem ein Mario Barth seinen Schwachsinn selbst schon glaubt, weil ihm 2,1 Millionen Menschen applaudieren.

Als ich diese Seite vor wenigen Tagen gegründet habe, dachte ich noch, dass ich damit vielleicht etwas übertreibe, doch ich wurde eines Besseren belehrt. Inzwischen glaube ich, dass jede Gesellschaft über kurz oder lang genau das bekommt, was sie verdient. Ich würde mich also nicht wundern, wenn ein Clown wie Mario Barth das wäre, was diese Gesellschaft verdient. Vielleicht wäre das sogar das kleinere Übel, wenn ich mir ansehe, welche wirklich politischen Kräfte ähnliche Dinge von sich geben, wie dieser inzwischen sogar von Rechts und in Verschwörungskreisen gefeierte RTL-Kasper.

„Hinter der Seite steckt natürlich nicht Mario Barth. Kein Wunder, ist ja auch lustig!“ Focus Online

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